Über mich

Wer ich bin…

Mein Name ist Jakob Stemmler. Ich bin am 9. Dezember 1990 in Berlin geboren, bin zu Beginn meines Dienstes in Oslo also 18 Jahre alt. Meine früheste Kindheit verbrachte ich in Berlin. Im Alter von 10 Jahren zog ich mit meiner Familie nach Eisenach in Thüringen.

Ab der 9. Klasse besuchte ich die Landesschule Pforta in Sachsen-Anhalt. Die Entscheidung, schon ab der 9. Klasse in einem Internat zur Schule zu gehen, war eine der Besten meines Lebens. Dort ging ich bis zum Abitur im Sommer 2009 zur Schule.

Nach der Zeit meines Auslandsjahres habe ich auf jeden Fall vor zu studieren. Was genau und wo dies geschehen soll, weiß ich allerdings noch nicht genau. Natürlich gibt es einige wenige Favoriten, ich bin aber dankbar, dass ich noch dieses eine Jahr Zeit habe, mich zu entscheiden.

Ich habe eine 3 Jahre ältere Schwester, die in Berlin lebt. Meine Mutter wohnt und arbeitet in Zürich in der Schweiz, mein Vater lebt in Eisenach. Zu meinen Hobbies zählen vor allem sportliche Aktivitäten. Darunter unter anderem das Skifahren (Abfahrt), Bergsteigen, Volleyball, Fußball und kartfahren.

Kontaktdaten sind im Impressum zu finden.

Meine Motivation, einen Auslandsdienst zu machen

Mir war schon seit längerem klar, dass ich nach dem Abitur unbedingt ein Jahr im Ausland verbringen wollte. Denn wann hat man sonst die Gelegenheit dazu, ohne nebenher studieren oder Geld verdienen zu müssen?

Die EntscheidungNIK_7052 war unabhängig davon, dass ich einen Zivildienst ableisten muss. Auch im Falle einer Ausmusterung oder einer Nicht-Einberufung hätte ich diesen Schritt nach Möglichkeit auf jeden Fall getan. Meine Hauptmotivation besteht dabei vor allem aus dem Punkt, endlich einmal über den Tellerrand unserer hiesigen Lebenswelt und Wertvorstellungen hinauszuschauen. Wenn ich dies mit gemeinnützer Arbeit für einen “guten Zweck” kombinieren kann, ist dies natürlich ideal.

Ich bewarb mich dabei bei mehrern Organisationen, die Freiwillige bzw. Zivildienstleistende in Projekte im Ausland vermitteln. Mit etwas Glück hat das dann bei “Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.” zu einer Zusage zu meinem Projekt in Oslo geführt.

Aktion Sühnezeichen bietet dabei für mich eine gute Grundlage, gemeinnützige Arbeit vor zeitgeschichtlichem und christlichem Hintergrund mit neuen Erfahrungen im Ausland zu kombinieren.

Ich wurde nun schon mehrmals gefragt, wieso dabei nun gerade der jüdische Kindergarten in Oslo “herauskam”. Ich muss ehrlich sagen, das war mehr oder weniger Zufall. Wie bei den meisten anderen Organisationen auch, bewirbt man sich bei Aktion Sühnezeichen eben nicht für ein bestimmtes Projekt, sondern für den Dienst an sich. Natürlich konnte man im Verlaufe des Bewerbungsverfahrens den Kreis der möglichen Einsatzländer und Projektfelder eingrenzen. Dennoch war dieses Projekt in Norwegens Hauptstadt und der wohl schönsten Metropole Nordeuropas reiner Zufall.

Eine Antwort

27 11 2011
A. M.

Hallo!
Danke für den tollen Bericht. Ich überlege auch, Zivildienst in Oslo zu leisten (jüdisches Altenheim). Die Sprache spreche ich schon gut, trotzdem frage ich mich, ob das der richtige Schritt wäre.

Hast du schnell Anschluss gefunden? Ich kenne in Oslo niemanden, und habe Angst, mich ziemlich alleine zu fühlen. Bei der Arbeit im Altenheim kommt man wahrscheinlich kaum unter Gleichaltrige.

Wäre schön, wenn du kurz antworten könntest.
Liebe Grüße
Alex

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s




Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.